Sonntag, 15.01.2017

Tagesbericht von Helena:

Endlich Skifahren!

Da ich zu den 17 Kindern aus der Klasse gehöre, die noch nie Ski gefahren sind, war die Aufregung für mich gleich doppelt so groß. Nach einem schnellen Frühstück ging es dann auch schon sofort los. Zum Glück liegen der Lift und der Ski-Verleih nur etwa 200m vom Sonnenhof entfernt.

Oben angekommen wurden dann die Gruppen eingeteilt. Es gab 3 Anfängergruppen und eine Fortgeschrittenengruppe. Die erste Gruppe übernahmen unser Tutor René Hartenfels und die Referendarin Lisa Sellge, die mitgekommen war. Die zweite Askan, der  Vater von einer Mitschülerin, der dieses Projekt mit organisiert. Die dritte Anfängergruppe von Julia, einer Skilehrerin aus der Skischule Maria Alm. Für die Fortgeschrittenengruppe war Martin zuständig. Auch er organisiert dieses Projekt mit.

Ich war in Julias Gruppe. Sie sei 18, komme aus den Niederlanden und wäre jedes Jahr mit ihrer Familie nach Maria Alm zum Skifahren gekommen.

Die Fortgeschrittenen fingen gleich schon mit Pisten an und wir trainierten im Kinderland oder besser gesagt auf dem Idiotenhügel.

Etwa um 1 Uhr trafen sich alle an der „Bärmooshütte“ einem kleinen Lokal direkt an den Pisten und aßen unsere  Lunchpakete.

Kurz darauf ging es auch schon weiter. Es fing an richtig Spaß zu machen, obwohl wir natürlich noch nicht besonders schnell fuhren. Selbstverständlich ging es nicht ohne Quatsch machen und wenn einer hinfiel waren sofort mindestens 3 Personen da, um ihm aufzuhelfen.

Am Ende des Tages durften wir sogar schon eine blaue Piste fahren. Natürlich alle in einer Reihe hinter der Skilehrerin her.

Eigentlich.

Denn schon der Anfang war, jedenfalls für Anfänger ziemlich steil. Keiner bremste richtig und so „rasten“ wir all den ersten Hügel herunter. Doch bald hatten sich alle gefasst und wir konnten weiterfahren. Als wir am Ende, nach etwa einer halben Stunde die Piste zu Ende gefahren waren, waren alle ziemlich froh und auch ein wenig stolz es geschafft zu haben.

Nach dem Essen wurde das Wochenspiel vorgestellt. Jeder sollte einen Zettel ziehen. Auch die Erwachsenen. Auf 2 stand ein M für Mörder, auf den anderen ein D für Dorfbewohner. Das Ziel der Mörder war es alle Menschen zu töten. Dazu musste er mit seinem Opfer alleine im Zimmer sein und Augenkontakt haben. Das der Dorfbewohner war natürlich die Mörder zu töten.

Jeden Abend sollte ein Mörderrat gemacht werden. Dabei wurden Vorschläge gesammelt, wer Mörder sein könnte. Danach sollte abgestimmt werden und die Person mit den meisten Stimmen umgebracht werden.

Am Abend, als wir eigentlich schon schlafen sollten, erzählten wir uns noch Gruselgeschichten. Doch schon nach der dritten Geschichte waren alle zu müde zum weiter machen. Ich glaube, ich habe noch nie so tief und fest geschlafen.

Montag